Über 2000 Jahre lang war das Siegerland ein Eisenland. Hier fand sich, was man zur Gewinnung von Eisen brauchte: große Eisenerzvorkommen und ausgedehnte Wälder. Die im Laufe der Jahrhunderte entstandenen zahlreichen Siegerländer Eisenhütten benötigten zur Erzschmelze und Eisenproduktion große Mengen an Holzkohle, die überwiegend in den Haubergen der Region hergestellt wurde. Dort gab es in großer Zahl Meilerplätze, auf denen Köhler ihre Meiler aufbauten und Holzkohle produzierten. Vom Verkaufserlös erhielten die Haubergsgenossen ihren Anteil.