Hauberg teilen

Sobald der Waldboden schnee- und eisfrei war, wurde der vorgesehene Haubergsschlag in sog. Jähne, die Anteilsstücke der einzelnen Haubergsbesitzer, vermessen und aufgeteilt. Dies geschah mit einer sog. Haubergsrute, in die die unterschiedlich großen Anteile der Besitzer in Fuß und Zoll eingekerbt waren. Die Zuteilung der Flächen erfolgte dabei im Losverfahren. Die vermessenen Anteilsstücke wurden mit einem Holzstab (Stift) abgesteckt und mit dem jeweiligen Haubergszeichen des Anteilseigners versehen.