Nachdem der Wald im Siegerland über viele Jahrhunderte unkontrolliert abgeholzt wurde, schufen die damaligen Landesherren im Jahr 1562 eine erste Verordnung, die eine weitere Nutzung des Waldes streng reglementierte. Ziel war es, den Wald langfristig zu nutzen, ohne ihn durch Raubbau in seiner Existenz zu gefährden. Wesentliche Elemente dieser und späterer Waldordnungen waren:
Was aus der Not geboren wurde, entwickelte sich in den darauffolgenden Jahrhunderten zu einer einzigartigen Form der nachhaltigen Mehrfachnutzung des Waldes.